Bevorratung für den Katastrophenfall

Veröffentlichungsdatum24.08.2022Lesedauer3 Minuten
Egal ob Unwetterkatastrophe oder Blackout: eine Bevorratung für den Krisenfall schadet nie!

Egal ob Unwetterkatastrophe oder Blackout: eine Bevorratung für den Krisenfall schadet nie!

Die Stadtgemeinde Mittersill arbeitet intensiv daran, die Auswirkungen eines Blackout-Szenarios innerhalb der gemeindeeigenen Dienststellen, aber vor allem auch in der Bevölkerung so gut als möglich bewältigen zu können. Ist es in anderen Krisensituationen (Unwetterereignis, Pandemie, Reaktorunfall) zumindest möglich, untereinander zu kommunizieren, so wird dies bei einem Blackout nicht möglich sein: wenn sämtliche Medien, ein Großteil der Infrastruktur, jede Art der elektronischen Kommunikation, … ausfallen, dann ist man in erster Linie auf sich allein gestellt. Ziel sollte sein, dass sich jede/r von uns zuhause so ausstattet, dass eine Eigenversorgung von ca. 14 Tagen möglich ist. 

Die Ereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass Naturkatastrophen – egal ob Hochwasser oder Gesundheitskrise – nicht vor unserer Region halt machen. Und im Falle einer solchen Katastrophe stehen eventuell Nahrung, Wasser und Strom nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung. Insbesondere bei einem Blackout kann diese Situation eintreten. Um als Haushalt dafür gerüstet zu sein, sollten aufjedenfall für die ersten akuten 72 Stunden die wichtigsten Utensilien zuhause bereitstehen. 

Um im Ernstfall (nicht nur bei einem Blackout) gut vorbereitet zu sein, sollten folgende Dinge immer im Haus und griffbereit sein:

  • Radio, welches nicht vom Stromnetz abhängig ist 
  • Taschenlampe und Reservebatterien sowie Kerzen und Feuerzeug/Zünder 
  • wichtige Medikamente und Erste-Hilfe Utensilien 
  • wichtige Dokumente in einer Mappe griffbereit zusammengefasst 
  • Körperpflege und Hygieneartikel

Außerdem sollten man sich einen Vorrat an Lebensmittel und Getränken anlegen, falls es längere Zeit nicht möglich ist, das Haus zu verlassen oder Einkaufen zu gehen. Private Vorräte geben den Behörden Zeit, überlegt zu reagieren und die Versorgung mit unbelasteten Lebensmitteln (im Falle eines Reaktorunfalls) zu sichern. 

Achten Sie bei der Bevorratung auf die individuellen Ess- und Trinkgewohnheiten Ihrer Familie und wählen Sie Lebensmittel, die man im Notfall auch kalt essen kann. Zudem ist empfohlen, solche Lebensmittel bevorratet werden, welche auch lange haltbar sind (Trockenvorräte, Konserven, Getränke in Verbundverpackungen, usw.). Es ist ratsam, sich eine alternative Kochgelegenheit (zB Campingkocher) anzuschaffen und man sollte auch nicht vergessen werden, Spezialnahrung (Babys, kranke Menschen, …) und Tierfutter für Haustiere einzulagern. 

Auf folgenden Seiten des Zivilschutzverbandes finden Sie weiterführende Informationen zum betreffenden Thema:

Obwohl zwar die elektronische Kommunikation im Falle eines Blackouts versagen würde, ist eines gewiss: der direkte Kontakt und die persönliche Kommunikation sind immer möglich und sollten bereits jetzt die primäre und wesentlichste Art der Verständigung untereinander sein. Der Stadtplatz wird also in einem Blackout-Ereignis der zentrale Ort der direkten Kommunikation werden. Dazu berichten wir im Detail in den kommenden Wochen über unsere Medienkanäle. Auch in einer akuten Krise wird niemand allein sein; der Ort wird als Gemeinschaft zusammenstehen und solidarisch Hilfe leisten. [hr]

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UPDATE:

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